Nach dem Tod seiner Eltern wird Hector aus der Stadt zu seinem Großvater Albert in einen kleinen Küsten­­ort in der Bretagne gebracht. Das Zusammenleben mit dem griesgrämigen und wortkargen Alten gestaltet sich zunächst sehr schwierig. Mit Jean-Pière gewinnt Hector jedoch bald einen treuen Freund. Nachdem die beiden einen Segelausflug dank der Hilfe des Groß­vaters nur knapp überleben, stoßen sie auf ein dunkles Geheimnis, das der alte Mann schon lange mit sich herumträgt.


Jan Altehenger
Grand-père
Die andere Seite der Schuld
Kartoniert, 64 Seiten, 29,7 × 21 cm
16,90 Euro [D] / 17,40 Euro [A] / 20,90 CHF (UVP)
ISBN 978-3-942006-32-3

Blick ins Buch

Jan Altehenger
geboren 1992, studiert in Münster Design mit Schwerpunkt Illustration. Aufgewachsen in einem kleinen Städtchen namens Werl, zwischen dem Ruhrpott und dem Sauerland, war er schon immer fasziniert vom Zeichnen. Was als Kind mit dem Interesse an den Konzeptzeichnungen neuer Automobile begann, entwickelte sich zur Leidenschaft für Illustration, der freien Kunst und der Bewegtbildkunst. Grand-père ist sein erster Comic.

Ein seltener Glücksgriff: Jan hat den kompletten Entstehungsprozess von der ersten Idee bis zum fertigen Dummy in einem spannenden Video-Blog dokumentiert! In den Videos bekommt man einen guten Eindruck davon, wieviel Liebe und Arbeit man in einen Comic stecken muss, bis er in den Buchhandel gelangt.
Außerdem hat uns Jan ein paar Skizzen geschicht, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Meinungen zu Grand-père:

Leila hat den Entstehungsprozess von Grand-père verfolgt und uns die folgende Rezension geschickt – vielen Dank, wir haben uns sehr gefreut!

»Also, endlich hab ich es geschafft, mein Feedback zu Grand-père mal zu verschriftlichen.
Als erstes möchte ich sagen, dass ich es im Nachhinein echt gut finde, dass du während der ganzen Entstehung und Entwicklung zur Story so gut wie nichts gesagt hast. Denn die hat mich wirklich positiv überrascht, vor allem da ich ziemlich interessiert in Geschichte bin und man eben absolut keine Erwartungen an bestimmte Sachen hatte! Was das angeht, habe ich mich auch sehr über dein Nachwort gefreut, da das so ziemlich alle meine Fragen beantwortet hat 😀 (z.B.: Wie zum Teufel du auf dieses nicht ganz übliche Setting gekommen bist, usw.)
Dein Zeichenstil gibt dem Ganzen auch noch einen sehr angenehmen und passenden Charme, genau wie die passende Farbgebung.
Einziger Kritikpunkt meinerseits sind einige Kleinigkeiten in der Grammatik (z.B.: Wortwiederholungen bei Wörtlicher Rede), aber das ist nichts gravierendes, weil es teilweise auch einfach zu den Figuren passt. Ich bin, was das angeht, eh ein kleiner Grammar-nazi 😀

Also, alles in allem: Ein äußerst gelungener erster Comic, mit einer innovativen Story und tollem Zeichenstil. :)«

Das sagt die Presse über Grand-père:

Dieser Artikel erschien im Soester Anzeiger. Veröffentlichung auf weeerd.be mit freundlicher Genehmigung von Klaus Bunte.